Gestern hab ich mir "Garden State" in Mainz angesehen. Nachdem mein Mitbewohner so begeistert davon war, war ich recht gespannt.
Alsooo... Andrew kehrt nach 9 Jahren zurück in seinen Heimatord, um an der Beerdigung seiner Mutter teilzunehmen. Dort trifft er auf seinen Vater, der ihn schon sein ganzes Leben missverstanden hat und auf alte Freunde, die ihn alle ein wenig bewundern, da er mal in einem Hollywoodfilm mitgespielt hat.
Mit Befremden nimmt er seine seine Umgebung war: die Freunde, von denen es die meisten nicht weit gebracht haben, außer einem, der durch die Erfindung des lautlosen Klettverschluss reich wurde, deren Drogenkonsum und das Mädchen Sam, die ihm ständig etwas vorlügt, aber die einzige zu sein scheint, die ihn versteht.
Der Film hat mir anfangs noch ganz gut gefallen. Andrew erlebt ständig irgendwelche skurilen Situationen (z.B. als Sam nach hause bringt und deren Mutter ihr zur Begrüssung einen toten Hamster in die Hand drückt, den sie beerdigen soll). Man hat das Gefühl, dass über Andrews Kopf ständig ein großes Fragezeichen schwebt
Gegen Ende wurde der Film leider immer schnulziger und kitschiger. Eben dieses Hollywood-"Ich liebe dich"-"Ich liebe dich auch"-Zeugs. Naja im Großen und Ganzen wars dann aber doch ein ganz netter film.